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Die übliche Übersetzung für Ki ist Energie. Tatsächlich bildet das Ki die Lebenskraft, die freie Manifestation der Wandlungen. Der Reis ist im fernen Osten das Symbol für die materielle Energie. Wenn man Reis kocht, ist das Ki nicht der kochende Reis selbst, sondern der über dem Topf aufsteigende ‰Dampf‰. Natürlich handelt es sich dabei nicht um den materiellen Dampf, sondern es geht um die Kraft, die Reinheit, die der materiellen Energie zugeordnet ist und dem Gefäß entströmt. Das Ki ist der unsichtbare, doch unverzichtbare Teil all dessen, was lebt.
Alle Materie ˆ oder besser gesagt alles, was wir uns vorstellen können, auch ein Gedanke oder eine Emotion ˆ hat Ki.
Je vitaler ein Mensch ist, um so mehr Ki hat er. Ein Überfluss an Ki in einem lebenden Organismus erzeugt ein hohes Maß an Vitalität. Ki erzeugt kein Leben, aber Leben ist unmöglich, wenn nicht ein gewisses Mindestmaß an Ki vorhanden ist.
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Quellen des Ki im Körper
Um das Leben in unserem Körper zu erhalten, müssen wir ständig Ki aufnehmen, damit die physische Zusammenarbeit gewährleistet ist und wir uns bewegen können. Dazu nehmen wir Ki aus drei Quellen auf. Zunächst wird es uns von unseren Eltern vererbt, und im weiterem Verlauf unseres Lebens erhalten wir es durch die Luft und durch die Nahrung, die wir aufnehmen.
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